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Der "Club Français" in St. Ursula

 

DORSTEN. Seit gestern gibt´s ihn am Gymnasium St. Ursula, den "Club Français". Doch bei der Eröffnung interessierte der Crêpes-Stand vor der Tür die Schüler erst mal weitaus mehr.

   Aber gut gesättigt lässt sich´s auch viel besser schmökern in den rund 500 französischsprachigen Büchern, die im Metallregal auf die jungen Leser warten. Drei Signaturen in den Farben der Tricolore weisen auf die Zielgruppen hin: Rot für die Unter-, Blau für die Mittel- und Weiß für die Oberstufe. Darunter finden sich die gesamten Asterix-Bände ebenso wie Romanklassiker und etliche landeskundliche Werke.

   Aber das ist längst nicht alles, was der Club zu bieten hat, der in einem kleinen Zimmer im dritten Stock seinen Platz hat. "Multi-Media-Raum" nennt Jean-Pierre Masqueliez das Refugium lieber. Denn hier können die Schüler Wissenswertes über Frankreich aus dem Internet erfahren. Sie können per Computer Vokabeln und Grammatik

lernen, können sich Cassetten mit Chansons oder Videos mit Louis de Funès-Filmen ausleihen. Und draußen im Schaukasten informieren Aushänge über das Neueste aus Frankreich, zum Beispiel über Au-Pair-Stellen.

   Gemeinsam mit seinem Kollegen Dr. Thomas Biegel will Masqueliez "etwas für´s Fach machen". Denn der Trend führe weg vom Französischen. "In der Oberstufe müssen die Schüler nur noch eine Fremdsprache haben, und die meisten nehmen Englisch, weil sie denken, dass das leichter ist", erklärt Biegel.

   Dennoch sei die Situation am Ursula-Gymnasium nicht allzu kritisch: "Wir haben regelmäßig Leistungskurse". Auch Birthe, Christine, Ricarda und Jeannine aus der Neun haben sich für Französisch entschieden: "Englisch", sagt Ricarda, "können alle."

   Noch mehr Schüler für "ihre" Sprache gewinnen, das wollen die Lehrer mit einer Tour nach Paris im September. Die Resonanz ist riesig.

WAZ 19/04/97

 
 

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